Partizipation als Möglichkeit einer alternativen Regulierung von Märkten
Finanzkrise, Klimawandel, Verknappung der Ressourcen – weltweit ist die Wirtschaft aus den Fugen geraten. Der Staat versucht, die Symptome zu lindern, indem er Hilfen in Milliardenhöhen ins System pumpt. Dies allein wird der krankenden Marktwirtschaft auf Dauer nicht weiterhelfen. Denn sie ist überhitzt, ausgebrannt – Burn out heißt die Diagnose Grassmanns. Der ehemalige Top-Manager kennt nicht nur die wirtschaftlichen Zusammenhänge, sondern auch eine Lösung der Misere: gesellschaftlicher Dialog. Die Bürger sollen künftig in Unternehmen mitbestimmen, um so die Selbstheilungskräfte des kränkelnden Systems zu aktivieren und eine neue Balance zu schaffen. Zudem fordert Grassmann ein nachhaltiges, verantwortungsvolles Handeln in einer Ökosozialen Marktwirtschaft sowie eine an Werten orientierten Selbstorgansation.
Dr. Peter H. Grassmann, Wirtschaftsberater, Wirtschaftsethiker und Autor; Ehemaliger Vorstand des Bereichs Medizintechnik Siemens AG, München; Ehemaliger Vorstandsvorsitzender Carl Zeiss, Oberkochen/Jena


Dr. Peter H. Grassmann
Politik- und Wirtschaftsberater, Wirtschaftsethiker, Autor
ehem. Vorstand Medizintechnik Siemens AG
ehem. Vorstandsvorsitzender Carl Zeiss AG
Vita
Dr. Peter H. Grassmann war bis 1995 bei der Siemens AG Mitglied des Vorstands des Bereichs Medizintechnik. Anschließend war er als Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss in Oberkochen und Jena sowie als Aufsichtsrat in zahlreichen Unternehmen tätig. 2007 legte er alle Wirtschaftsmandate nieder; heute ist er unter anderem Vorstand des Ökosozialen Forums Deutschland e.V., stellvertretender Vorstand der Umwelt-Akademie in München sowie Mitglied des Beirats der Deutschen Umweltstiftung. Dabei tritt er für eine Marktwirtschaft ein, die auf Nachhaltigkeit, Werte und Gemeinschaftssinn ausgerichtet ist. Seine Thesen sind in den Büchern Burn out und Plateau 3 nachzulesen.
Weitere Informationen finden Sie auf Dr. Peter H. Grassmanns Website.