ie Bundeswehr im Spannungsfeld zwischen Krisenmanagement und Kommunikation
Der Ukraine-Konflikt, zunehmende Instabilitäten in Afrika, die Rückkehr zur Macht- und Geopolitik in Europa, der Terror und die Gewalt einer grenzüberschreitenden Terrororganisation sowie der verheerende Ausbruch des Ebola-Virus in Westafrika: Begriffe, die den Verlauf nicht nur des vergangenen Jahres aus sicherheitspolitischer Sicht entscheidend mitgeprägt haben. Sie stellen die Welt vor neue Herausforderungen.
Mit der Beteiligung an Auslandseinsätzen leistet die Bundeswehr im Rahmen eines breit angelegten außen-, sicherheits-, verteidigungs- und entwicklungspolitischen Ansatzes der Bundesregierung ihren Beitrag zu weltweiter Sicherheit und Stabilität.
Dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr kommt in diesem Prozess eine zentrale Rolle zu. Es setzt die Vorgaben der Politik in militärisches Handeln um und trägt Sorge dafür, dass die Einsätze im Rahmen der internationalen Mandate, des Parlamentsbeschlusses, des Regierungsauftrages sowie unter Beachtung der deutschen Rechtsordnung ablaufen.
Generalleutnant Hans-Werner Fritz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr


Generalleutnant Hans-Werner Fritz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr
Vita
Generalleutnant Hans-Werner Fritz ist seit April 2013 Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Schwielowsee bei Potsdam.
1973 Eintritt in die Bundeswehr bei Panzerbataillon 314 in Oldenburg
1975 – 1978 Studium an der Bundeswehruniversität Hamburg
1978 – 1981 Zugführer im Panzerbataillon 194 in Münster
1981 – 1985 Kompaniechef im Panzerbataillon 533 in Düren
1985 – 1987 Teilnahme am 28. Generalstabslehrgang (Heer) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg
1987 – 1989 Abteilungsleiter G2 bei 2. Panzergrenadierdivision in Kassel
1989 – 1990 Teilnahme am 24. britischen Heeresgeneralstabslehrgang „Army Staff College“ in Camberly, Großbritannien
1990 – 1993 G3 am Taktikzentrum Heer in Hannover
1993 – 1995 Kommandeur Panzerbataillon 363 in Külsheim
1995 – 1998 Referent im Bundesministerium der Verteidigung; Führungsstab der Streitkräfte; Stabsabteilung III Militärpolitik“ (Fü S III 2)
1998 – 2001 Teilnahme am „11. Higher Command and Staff Course“ der britischen Streitkräfte am „Joint Service Command and Staff College“ in Bracknell, Großbritanien und Ausbildung zum Militärattaché und Einsatz als Heeresattaché an der Deutschen Botschaft in London
2001 – 2003 Chef des Stabes der Division Spezielle Operationen in Regensburg
2003 – 2005 Kommandeur Luftlandebrigade 26 „Saarland“ in Saarlouis, dabei: Chef des Stabes EUFOR, Bosnien und Herzegowina
2005 – 2008 Chef des Stabes im Heeresamt in Köln
2008 – 2010 Kommandeur Division Spezielle Operationen in Regensburg/Stadtallendorf
2010 – 2011 Kommandeur Regional Command North, Afghanistan, Kommandeur deutsches Einsatzkontingent ISAF, Afghanistan
2011 – 2012 Abteilungsleiter (design.) Strategie und Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin
2012 – 2013 Abteilungsleiter Strategie und Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin
seit 23. April 2013 Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr